Weitsichtigkeit

4. Nov 2008 | Rubrik: Fehlsichtigkeiten & Sehfehler

Die Weitsichtigkeit, auch Hyperopie genannt, ist eine Sehstörung des menschlichen Auges, von der viele Menschen betroffen sind. Der Augapfel ist bei den Betroffenen zu kurz, weshalb hier die Sehkraft in die Ferne gut, in der Nähe jedoch unscharf ist. Bei jungen und sehr stark weitsichtigen Menschen kann diese Sehstörung ohne Behandlung zum Schielen oder zu Kopfschmerzen führen. Bei allen Betroffenen führt die Weitsichtigkeit neben der eingeschränkten Sehfähigkeit zu Augenbrennen und Entzündungen.

Die Diagnose Weitsichtigkeit stellt der Augenarzt und füllt anschließend eine Sehhilfenverordnung aus. Die diagnostizierte Weitsichtigkeit wird mit einem Plus vor der Dioptrienzahl angegeben, z.B. +4 dpt. Die Hyperopie kann sowohl mit einer Brille als auch mit Kontaktlinsen korrigiert werden. Es gibt auch die Möglichkeit einer Operation, wovor sich viele Betroffenen jedoch scheuen. Grundsätzlich ist es dringend notwendig, die Sehkraft regelmäßig beim Augenarzt überprüfen zu lassen, um so die Sehhilfe korrekt der Weitsichtigkeit anpassen zu können. Bei dieser Untersuchung überprüft der Augenarzt auch den Augeninnendruck, da sich beim Vorliegen einer Weitsichtigkeit das Risiko für eine Erkrankung am grünen Star (Glaukom) erhöht.

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